Mein erster Post gleicht meinem Hang zur Philosophie. Sinnloser Satz allein schon.
Ich habe eine Situation umschrieben mit Zelten. Es fiel mir einfach so ein. Ich hatte mal einen Platz, wie ein Zelt. Es war gemütlich, sicher, als hätte es jemand zehnmal abgeriegelt, einen Graben vor gemacht, tonnenschwere Tür. Aber plötzlich zog immer wieder ein Sturm auf. Er wurde stärker und stärker, und letztendlich vom Wind bitterkalt. Ich war eingefroren, ich wollte wieder auftauen. Aber ich wusste nicht wie. Es gab keinen Weg. Ich hatte kein neues Zelt. Aber ich ging raus. Ich ging raus ohne einen beschissenen neuen Platz zu haben. Und ich suchte und suchte nach Zelten. Und ich fand immer wieder billige Unterkünfte, für manche zahlte ich einen höheren Preis. Doch dann brach das Zelt zusammen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmte einfach nicht. Irgendwann stand ich wieder auf der Straße. Und dann warf ich einen Blick auf mein altes, geliebtes Zelt. Und obwohl ich immer wieder da stand, mit einem Megaföhn in der Hand, riesen Eiszapfen schmückten die übergebliebenen Reste.
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